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Zink für Pferde

Zink ist wichtig für die Gesundheit Ihrer Pferde: Es sorgt für ein glänzendes Fell, gesunde Hufe sowie ein starkes Immunsystem. Ein Mangel sollte tunlichst vermieden werden, denn es kommt zu deutlich sichtbaren und ungesunden Nebenwirkungen.

Das Spurenelement ist Bestandteil von Enzymen, steht in Wechselwirkung mit anderen Spurenelementen und wirkt sich damit wesentlich auf den Zellstoffwechsel aus. Im folgenden Beitrag erfahren Sie mehr über die Wirkung von Zink, Zeichen einer Unterversorgung und die täglich benötigte Futtermenge.

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Möchten Sie eine Unterversorgung kurzfristig ausgleichen, können Sie auch zu einem Nährstoffpräparat greifen, das Zink in einer hohen Dosierung bereit hält.

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Wirkung von Zink

Zink spielt im Stoffwechsel eine wichtige Rolle als Bestandteil der Superoxiddismutasen, die die Zellwände und die Wände der Mitochondrien vor oxidativem Stress in Form von Superoxiden schützen. Alle aeroben Lebewesen brauchen den Schutz durch die Superoxiddismutasen (abgekürzt SODs genannt), damit sie gesund bleiben. Es gibt im Stoffwechsel unterschiedliche Formen von SODs, die ein Gemisch aus Kupfer und Zink, aber auch Mangan oder Eisen enthalten können.

  • Es ist bei einer Behandlung mit Zink wichtig, darauf zu achten, dass es nicht zu viel wird, denn besonders Zink, Kupfer und Mangan müssen im Körper in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander vorhanden sein, damit sie ihre Wirkung erzielen können. Ein Zuviel von einem dieser Spurenelemente beeinträchtigt die Funktion der anderen.
  • Es empfiehlt sich deshalb, bei einem Zinkmangel durch einen Tierarzt die Behandlung in Form von Blutuntersuchungen überwachen zu lassen, damit Ihr Pferd genug Zink, aber nicht zu viel davon erhält.

Wie grundsätzlich für alle Bestandteile eines Pferdefutters oder einer ergänzenden Supplementierung seiner Nahrung ist es auch bei Zink besser, dieses Spurenelement in einer natürlichen Form anzubieten. Zinkchelat ist hier gut geeignet.

Folgen von Zinkmangel

Ein Zinkmangel zeigt sich an diversen Auffälligkeiten, die Sie leicht durch Beobachten feststellen können.

  • Das kann die Neigung zum Sommerekzem sein, Hufprobleme oder grundsätzliche Fellprobleme sein.
  • Mauke und Raspe können ebenfalls durch Zinkmangel begünstigt werden, ebenso Parasitenbefall.
  • Schlechte Wundheilung und Probleme beim Fellwechsel
  • Auch in Form von Kotwasser oder Durchfall kann sich ein Zinkdefizit äußern.

Wenn Ihr Pferd derartige Auffälligkeiten zeigt, die nicht in den Griff zu kriegen sind, ist es ratsam, das Tier über eine Blutuntersuchung auf Zinkmangel testen zu lassen.

Tägliche Futtermenge an Zink

Häufig ist die Versorgung an Zink im täglichen Futter unzureichend, dann sollte beim Mineralienfutter entsprechend gegengesteuert werden.

Ein ausgewachsenes Pferd benötigt pro Tag 350mg bis 500mg Zink. Jedoch gilt dies nur für normale Tage. Einen erhöhten Bedarf zeigen Pferde bei Wundheilung und Heilung von Krankheiten, beim Fellwechsel oder hoher Belastung.

Wenn feststeht, dass Ihr Pferd unter Zinkmangel leidet oder zu den Spezialrassen gehört, die generell im Fellwechsel ein wenig mehr an Zink benötigen, sollte dennoch eine Supplementierung nie zu lange dauern.

Es macht, wie oben schon gesagt, aufgrund eines guten Zusammenspiels mit anderen Spurenelementen, keinen Sinn, zu viel Zink zuzuführen, weil das Zuviel dann die anderen Spurenelemente verdrängen würde und Ihr Pferd dann aufgrund eines Mangels an diesen erkranken kann.

Zink-Aufnahme über Kraftfutter

Generell kann es nicht schaden, auch gesunden Pferden täglich Zink über eine gute Kraftfuttermischung mit ausreichend darin enthaltenen Spurenelementen zukommen zu lassen – beispielsweise in Haferflocken oder Mais.

In den meisten Futtermischungen sind alle wichtigen Spurenelemente in einer gut durchdachten Menge bereits vorhanden. Dazu gehört meistens auch Zink. Wichtig dabei ist, immer darauf zu achten, sich an die Fütterungsempfehlung des Herstellers zu halten. So erhält Ihr Pferd über die von Ihnen gewählte Futtermischung genug, aber nicht zu viel Zink.

Zink für Pferde

Screenshot http://de.wikipedia.org/wiki/Zink

Im Bild sehen Sie Nahrungsmittel mit einem hohen Zinkanteil.

Fazit

Zink ist für Pferde wichtig, damit sie gesund bleiben, denn ohne Zink können die lebenswichtigen Superoxiddismutasen ihre Aufgabe nicht erfüllen. Wenn Sie eine gute Kraftfuttermischung mit darin enthaltenen Spurenelementen füttern, wird darin normalerweise genug Zink für Ihr Pferd enthalten sein. Es gibt aber auch Spezialrassen, die von ihrer Genetik her einen erhöhten Zinkbedarf haben.

Auch bei Krankheiten kann der Zinkbedarf eines Pferdes vorübergehend ansteigen. Dann kann eine vorübergehende Supplementierung mit extra Zink angebracht sein. Es darf aber nicht zu viel werden. Lassen Sie sich deshalb bei Zinkmangel am besten von Ihrem Tierarzt helfen, der feststellen kann, ob Ihr Pferd noch ergänzend Zink braucht oder nicht.


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