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Magnesium für Pferde

Magnesium ist eine chemische Verbindung, die im Futter Mix des Pferdes nicht fehlen darf. Besonders beim Aufbau des Skeletts und der Funktionsweise der Muskeln nimmt es eine zentrale Rolle ein.

Magnesium für Pferde ist in Rau- und Kraftfutter enthalten, jedoch kommt es nicht im selben Maße bei den Pferden an, da die Aufnahme von Wechselwirkungen beeinflusst wird. Im folgenden Beitrag finden Sie Infos rund um die Fütterung mit Magnesium: Wechselwirkungen, Mangelerscheinungen, Vorkommen und Futtermenge.

Magnesium für Pferde kaufen

Magnesium kann in Pulverform gekauft und dem Futter beigemengt werden. Neben den Spezialprodukten gibt es auch Kraftfuttermischungen mit einem erhöhten Anteil an Magnesium.

  • Stärkt das Muskel- und Knochengerüst
  • Wirkt beruhigend auf das Pferd
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Wirkung von Magnesium

Magnesium wird vor allem für die Regeneration der Knochen benötigt. Denn Magnesium ist ein wesentlicher Bestandteil der Knochen. Zudem werden unsere Muskeln durch Magnesium in Bewegung gehalten.

  • Regelt unterschiedliche Stoffwechselprozesse in Muskeln und Knochen und ist für einen reibungslosen Bewegungsablauf notwendig.
  • Leistung und auch Regeneration von Anstrengung wird durch Magnesium gefördert.
  • Elementar für das Muskel- und Nervengewebe des Pferdes

Zeichen & Folgen bei Unterversorgung

Eine Unterversorgung kann das Pferd anfälliger für Verletzungen machen und es treten möglicherweise Probleme nach großer Anstrengung auf.

Andeutungen auf eine Unterversorgung an Magnesium sind zum Beispiel:

  • Schreckhaftes und unruhiges Verhalten, nicht nur in Stresssituationen
  • Arbeitsunlust, schwere Beine und Atmung
  • Kreislaufprobleme und sogar Koliken
  • Probleme mit der Verdauung

Vorkommen von Magnesium

Magnesium ist bereits in unterschiedlichen Futterbestandteilen des Pferdes enthalten. Viele Pferde weisen jedoch eine Unterversorgung auf, da nicht ausreichend über das tägliche Futter aufgenommen wird.

  • In natürlicher Form kommt Magnesium in Getreide, Mineralwasser, Kernen, Bananen, Beeren u.v.m. vor. In tierischen Erzeugnissen ist es vor allem in Milch, Fisch und Geflügel vorhanden.
  • Einen relativ hohen Anteil an Magnesium bieten Leinsamen (oder Leinsamenöl) und Weizenkleie
  • Es ist ebenfalls eine synthetische Herstellung möglich. In Pulverform kann das Futter dann entsprechend aufgepeppt werden.

Dosierung von Magnesium

Neben einer unzureichenden Aufnahme kann die Aufnahmefähigkeit kann von Pferd zu Pferd variieren, beispielsweise durch eine Überversorgung an Kalzium wird die Aufnahme an Magnesium behindert. Da das Pferd deutlich mehr Magnesium als Kalzium benötigt, sollte beim Mineralfutter das Magnesium-Kalzium Verhältnis im Blick gehalten werden.

Der tägliche Magnesium Bedarf bei ausgewachsenen Pferden schwankt zwischen 2 bis 2,5 Gramm je 100 Kg Gewicht

Die empfohlene Ration ist von der Belastung und Aufnahmefähigkeit des Pferdes bedingt. Der tägliche Bedarf wird oft nur unzureichend durch das Raufutter gedeckt. Entweder wird loses Salz dem Futter beigemischt oder die Aufnahme wird über einen Leckstein gewährleistet.

In manchen Situationen weist das Pferd einen erhöhten Bedarf an Magnesium auf:

  • Leistungs- und Turnierpferde schwitzen viel Magnesium aus
  • Pferde in anstrengenden und stressigen Situationen (Transport, Klimaveränderungen, Turniere, Fellwechsel usw.) oder trächtige Tiere
  • Tiere mit Magenbeschwerden
Magnesium für Pferde

Quelle: Warut Roonguthai/ Wikipedia.org

Fazit

Magnesium ist für Pferde wie Mensch lebenswichtig. Vor allem durch eine unterschiedliche Aufnahme und Verarbeitung kann bei dem einen oder anderen Pferd eine Unterversorgung entstehen. Durch Mangelerscheinungen und Routinechecks beim Tierarzt werden diese offensichtlich und haben oft gefährliche Folgen.

Achten Sie auf eine ausreichende Versorgung an Magnesium und verlieren Sie das Magnesium-Kalzium Verhältnis nicht aus dem Blick. Das hilft dem Pferd, durch eine robuste Gesundheit, starke Knochen und leistungsfähige Muskeln.

Kommentare von Lesern


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Kommentare


Marina Jana 3. Mai 2015 um 12:47

Mein Wallach ist in der letzten Zeit oft sehr verspannt. Vor allen Dingen am Po fühlt er sich regelrecht verkrampft und hart an. Wenn ich ihn mit dem Noppenstriegel bearbeite, scheint es ihm gut zu tun.

Nun war ich suchen und glaube, er könnte vielleicht einen Magnesiummangel haben.

Ich muss dazu erwähnen, dass Magnus vor ein paar Wochen bei einem Streit in der Herde eine Verletzung abbekommen hatte. Eigentlich gar nicht so schlimm, aber er musste danach ca. 14 Tage in einem kleinen abgesteckten Extra-Auslauf stehen und hat auch eine Weile ein Antibiotikum bekommen.

Inzwischen läuft er wieder in der Herde mit, aber ist wie gesagt irgendwie verkrampft.

Das Müsli, was er bekommt, enthält zwar unter anderem auch Magnesium, aber ich vermute, dass er vielleicht jetzt eine weitere Extra-Portion davon vertragen könnte.

Falls das hier jemand finden sollte, würden mich Eure Erfahrungen interessieren.

Liebe Grüße in die Runde
Marina Jana, auch von meinem Magnus

Antworten

Bettina 23. Mai 2015 um 16:12

Hallihallo,

ich bin hier ganz zufällig vorbei gekommen und möchte Dir einmal meine Erfahrungen mit ein bisschen extra Magnesium aufschreiben. Bei uns war das ein bisschen anders. Meine Stute Laura hatte vor einigen Jahren Hufrehe und musste auch längere Zeit alleine in einem Auslauf stehen, weil es mit der Herde einfach nicht ging. Sie konnte ja damals so schlecht laufen und nicht ausweichen, wenn es einmal Streit gab.

Antibiotikum hat sie nicht bekommen, sondern in der ersten Tagen ein Schmerzmittel und Heparinspritzen.

Ich kann Dir nicht sagen, warum davon ein Magnesiummangel kommen kann. Ich glaube aber, es war auch bei Laura so ähnlich wie bei Deinem Magnus. Laura wirkte auch am ganzen Körper total verkrampft und verspannt. Auch ihr tat es immer sehr gut, wenn ich sie massiert und kräftig durchgestriegelt habe. Ich habe damals Hilfe in einem Forum gesucht und da viele Tipps bekommen, wie ich Laura noch helfen könnte. Unter anderem hat man mir dort auch empfohlen, ihr einfach zusätzlich zum Rehe-Müsli, das schon eine gewisse Menge Magnesium enthalten hat, eine Weile eine kleine Extra-Portion zu geben. Ich habe das damals nicht im Futterladen gekauft, sondern ihr einfach diese Sprudelpillen mit Magnesium aus dem Supermarkt in Wasser aufgelöst und mit über ihr Müsli gegossen, und zwar immer 2 Stück pro Portion Futter. Das Futter hat sie morgens und abends bekommen. Das waren dann 4 solche Tabletten pro Tag. Das habe ich damals, soweit ich mich entsinne, ca. 3 Wochen lang gemacht. Ich glaube, das hat Laura gut getan. Die Verspannungen gingen allmählich weg und sie fühlte sich nicht mehr so hart und verkrampft an, lief dann auch elastischer und irgendwie besser.

Man kriegt ja heute von vielen Herstellern auch schon Magnesium in Dosen zu kaufen. Es steht da sicher drauf, wie viel man zusätzlich zum Müsli geben darf, wenn das Pferd einmal einen Mangel hat.

Ich würde es mal ausprobieren, entweder indem Du Dir mal eine Dose Magnesium für Pferde kaufst oder es einfach wie ich damals machst, nämlich mit den Tabletten für Menschen.

Ach ja .. Laura ist ein Hafi, wiegt ungefähr 500 – 600 kg. Bei ihr reichte das mit den 4 Tabletten am Tag gut aus.

Ich weiß ja nicht, wie schwer Dein Magnus ist, weil Du nicht geschrieben hast, was es für eine Rasse ist.

LG und gute Besserung für Magnus
Bettina

Antworten

Marina Jana 9. Juni 2015 um 9:28

Hallo Bettina,

vielen lieben Dank. Das probiere ich dann mal aus. Magnus ist ein Mix aus Friese und Araber. Er wiegt ungefähr 500 kg nach dieser Maßband-Methode. Ich habe jetzt die Formel vergessen. Also die, wo man den Brustumfang x der Körperlänge durch irgendeine Zahl teilt .. es steht in irgendeinem der Bücher über Pferde, die ich zu Hause rumstehen habe. Danach kriegt er auch immer seine Wurmkur und alles andere. Es sollte ungefähr hinkommen.

Ich melde mich wieder und sage hier Bescheid, ob es Magnus geholfen hat.

Herzliche Grüße in die Runde
Marina Jana

Antworten

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