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Kräuter für Pferde

Kräuter sind für Pferde eine tolle Nahrungsergänzung, jedoch sollten diese mit Bedacht gefüttert werden. Es gibt Heilkräuter, deren Wirkung wohltuend und heilend sein kann, andere wirken giftig.

Bevor ein eigener Kräutermix zusammengestellt wird, sollten Sie sich daher besser Aussehen und Wirkung einzelner Kräuter informieren oder zu einer fertigen Kräutermischung greifen. Im Beitrag finden Sie Einsteigerinformationen über einzelne Kräuter, die Wirkungsweisen und welche giftig sind.

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Es gibt fertige Kräutermischungen für Pferde, die bequem bei Amazon bestellt werden können. Viele der Mischungen sind von Tierärzten geprüft worden und zeigen eine lindernde Wirkung bei unterschiedlichen Erkrankungen bzw. Stärken das Immunsystem.

  • Naturbelassene Kräuter
  • Zur Stärkung des Immunsystems
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Wirkung von Kräutern

Kräuter bieten viele wichtige Vitamine und Mineralien und können die Gesundheit des Pferdes von Grund auf unterstützen.

  • Sie können eine heilende oder lindernde Wirkung aufweisen und gegen Hauterkrankungen oder Rheuma wirksam sein.
  • Auch das Immunsystem profitiert und so können Krankheiten einfacher abgewandt und geheilt werden.
  • Die Verdauung kann ebenfalls von Kräutern unterstützt werden.

Welche Kräuter dürfen Pferde fressen?

Da die Wirkung von Kräutern auf Pferde oft nur von der Wirkung auf den Menschen erprobt war, gehen die Meinungen auseinander, welche zur Fütterung geeignet sind. Kräuter sollten nicht wild zusammengemixt werden, sondern besser sinnvoll kombiniert oder einzeln zugefüttert und die Wirkung beobachtet werden. Oft werden lediglich die Symptome gelindert und nicht die Ursache des Problems behoben.

  • Gegen verschleimte Bronchien/ Hustenreiz (Anis, Kapuzinerkressenkraut, Schwarzkümmelsamen, Fenchel, Thymian, Huflattich)
  • Zur Unterstützung des Magen-Darm Traktes (Pfefferminz, Salbei, Süßholz, Melisse, Klettwurz, Melisse)
  • Unterstützung Fellwechsel/ Haut- und Fell (Klebkraut, Löwenzahn, Kümmel, Kamillenblüten, Ackerschachtelhalm)
  • Zur Beruhigung: (Lavendel, Kamille, Mönchspfeffer, Baldrianwurzel)
  • Gegen Rheuma: (Löwenzahn, Brennnessel, Ingwer)
  • Gesundheit der Hufe (Gingkoblätter, Eukalyptus, Löwenzahn, Mariendistelkraut)
  • Stärkung Immunsystem (Schwarzkümmel, Petersilie, Knoblauch, Hagebutte)

Form der Fütterung

Kräuter können zu unterschiedlichen Produkten verarbeitet werden, Öle, Trockenfutter etc. und werden dem Futter untergemischt. Bei manchen Kräutern ist eine weitere Verarbeitung empfehlenswert, damit sie Ihre volle Wirkung entfalten.

  • Getrocknet: Getrocknete Kräuter werden dem Futter beigemischt, dabei kommen die meisten Kräuter in Frage.
  • Abkochen: Kräuter mit einem hohen Gehalt an ätherischen Ölen (bspw. Anis) werden mit kochendem Wasser übergossen und ziehen dann noch für ein paar Minuten in dem heißen Wasser.
  • Brühen: Besonders harte Wurzeln (bspw. Süßholzwurzel) können durch langes Kochen zum Verzehr vorbereitet werden.
  • Einweichen: Das Einweichen in lauwarmem Wasser kann bei Kräutern (bspw. Baldrianwurzel) Stoffe auslösen, die beim Erhitzen zerstört werden.
Kräuter für Pferde

Quelle: Estrella Herrera / Wikipedia.org

Giftige Kräuter und Pflanzen

Achtung, Sie sollten wissen, welche Pflanzen Sie meiden müssen, um die Gesundheit Ihres Pferdes nicht aufs Spiel zu setzen. Viele der Pflanzen, die auch dem Menschen gefährlich werden können, sind es auch für Pferde. Hier finden Sie ergänzende Informationen, welche Pflanzen giftig sind.

  • In einer Fotostrecke auf Cavallo.de werden Bilder mit giftigen Pflanzen gezeigt.
  • Wer es etwas ausführlicher mag, kann in einer Liste mit giftigen Pflanzen stöbern. Auf giftpflanzen-fuer-pferde.de gibt es neben Bildern weitere Erklärungen, wie schädlich die Pflanze ist, wo sie vorkommt und welcher Teil giftig ist.

Fazit

Es lohnt sich mehr über Kräuter für Pferde zu erfahren, denn die Natur ist reich an natürlichen Alternativen zur Verbesserung des Immunsystems und Abwehr von Krankheiten.

Die Abstimmung eines idealen Kräutermixes für Pferde sollte so gut es geht auf das Pferd abgestimmt sein. Am besten wird anhand der Mangelerscheinungen des Pferdes und sonstigen Erkrankungen ein sinnvoller Futterplan zusammengestellt. Denn viel hilft nicht unbedingt viel, mit einem ausgewogenen Mix können auch etwaige negative Nebenwirkungen vermieden werden.

Leser Kommentare


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Kommentare


Lola 26. März 2015 um 12:30

Kann mir jemand sagen, mit welchen Kräutern ich meinem Pferd bei Hufrehe helfen kann, um den Heilungsprozess ein wenig zu unterstützen?

Ich hatte zwar schon den Tierarzt da, der bei unserer Stute schon einen Aderlass gemacht hat und ihr für eine Woche lang ein Schmerzmittel verschrieben, aber es würde mich interessieren, ob ich mit einigen Kräutern noch mehr tun könnte.

Danke im voraus für Infos.

Herzliche Grüße
Lola

Antworten

Agathe 31. März 2015 um 16:11

Liebe Lola,

Sehr gut bei Hufrehe sind Brennnessel, Klettenkraut und Weidenrinde. Auch einige getrocknete Hagebutten können nicht schaden. Ebenso hilft Mariendistel.

Meine Linara hatte auch einmal Hufrehe und ich habe damals den Tipp mit diesen Kräutern von einer Tierheilpraktikerin bekommen, die ich zusätzlich hinzugezogen hatte.

Es war mir bereits vorher aufgefallen, dass Linara von selbst frische Brennnesseln abweidete, was Pferde sonst ja nie tun. Die Tierheilpraktikerin hat mir dann bestätigt, dass sie es instinktiv tut, weil sie weiß, dass Brennnesseln ihr jetzt helfen.

Wenn Du diese Dinge in Deiner Umgebung findest, kannst Du sie selbst sammeln, aber sonst auch in vielen Onlineshops, die Einzelkräuter führen, bestellen. Gute Besserung für Deine Stute und Dir gute Nerven. Es wird schon alles wieder gut werden und auch die Kräuter helfen dabei…

Antworten

Heidi Mohr 5. April 2015 um 11:47

Meine Pferde lieben Kräuter. Ich bestelle oft welche und füttere sie je nach der Jahreszeit dann dazu, mische sie unter ihr Kraftfutter.

Wie Agathe sammle ich einige Kräuter auch selbst, denn manche wachsen bei uns wild.

Man muss nur aufpassen, Kräuter nicht an Feldrändern zu sammeln, die gespritzt werden und auch nicht an stark befahrenen Straßen wegen der vielen Abgase, sondern dort, wie sie auch wirklich gesund wachsen können. Wenn es so schöne Plätze in einer Gegend nicht mehr gibt, ist es besser, die Kräuter zu bestellen, denn die gekauften werden ja an Orten angebaut, die unbelastet sind.

Antworten

Nadine 30. März 2016 um 16:53

Hallo,

Meine Haflingerstute 16jahre hat aktuell Gallen hinten am Fesselträger bekommen.
Ich vermute das es mit dem Fellwechsel usw. zusammenhängt da sie nicht den besten Stoffwechsel hat (sie hat auch Sommerekzem).
Können Sie mir hierfür Kräuter empfehlen die den Stoffwechsel bzw. den Lymphfluss anregen? Die Gallen sind nicht warm, druckempfindlich o.ä. sie läuft auch klar.

Vielen lieben Dank vorab.
Nadine

Antworten

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