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Willkommen auf Hippocane.de, Ihrem Ratgeber mit Informationen über Pferdefutter, Gesundheit und Fitness von Pferden. Als Inhaber von Pferden möchte man natürlich nur das Beste für seine Tiere. So zählt der Spruch „Du bist was du isst“ nicht nur für Menschen, sondern auch für Pferde.

Ausgewachsenes Pferd mit Fohlen beim grasen

Quelle: joiseyshowaa/ Wikipedia

Eine ausgewogene Ernährung ist neben anderen Faktoren entscheidend für die Gesundheit und den Werdegang des Pferdes. Die Fütterung sollte auf die individuellen Bedürfnisse, Jahreszeiten und Belastungsintensität des Pferdes abgestimmt sein.

Ratgeber zur Fütterung von Pferden

Im Folgenden möchten wir einen Ratgeber bereitstellen, der Antworten auf häufige Fragen zur Fütterung von Pferden beantworten soll. Bitte bedenken Sie, dass sich einige Empfehlungen zur Ernährung von Pferden von Fall zu Fall unterscheiden.

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  • Muskelaufbau für Pferde: Reit- und Sportpferde werden speziell für Wettkämpfe trainiert. Wichtig ist, dass das Maß zwischen „fördern“ und „fordern“ gewahrt wird und das Training nicht zu erschöpfend für das Tier ist. Auch die Pferdeernährung muss auf das Training abgestimmt und Ruhephasen eingehalten werden, damit sich das Pferd und auch die Muskeln optimal entwickeln können und die Verletzungsgefahr nicht steigt.
  • Mineralfutter: Mineralfutter liefert den Pferden natürliche Kraft, beispielsweise durch Kräuter und andere Stoffe können Spurenelemente und andere wichtige Inhalte transportiert werden. Die Mineralien sind zur Leistungsfähigkeit, dem Knochenaufbau und vielen weiteren Gebieten der Pferdegesundheit zuträglich.
  • Pferdefütterung: Die Fütterung der Pferde sollte in regelmäßigen Abständen erfolgen. Auch die Mengen sollten nicht zu groß ausfallen, besser ist eine Fütterung in kleinen Mengen und in geringeren Zeitabständen. Auch die Mischung macht’s, je nach Aktivität, Gesundheitszustand und Jahreszeit sollte die geeignete Futtermischung ausgesucht werden.
  • Pferdepflege: Nicht nur das Futter sollte gut abgestimmt sein, auch die Pflege des Felles, der Hufen und der Zähne der Pferde sind elementar, um die Gesundheit des Pferdes zu erhalten. Neben der äußerlichen Pflege ist es auch unabdingbar regelmäßige Checks beim Tierarzt einzuplanen und dem Tier ausreichend Auslauf zu sichern.
  • Getreidefreies Pferdefutter: Warum sollte das Pferdemüsli oder die Futtermischung getreidefrei sein? Das hat unterschiedliche Gründe, zum Einen bringt ein zu hoher Getreideanteil eine Überversorgung an Kohlenhydraten mit sich und kann damit zu Übergewicht und einem unausgewogenen Energiehaushalt führen. Zum Anderen kann zu viel Getreide im Pferdefutter Stoffwechselstörungen begünstigen.
  • Fellwechsel: Zweimal im Jahr findet der Fellwechsel beim Pferd statt: Im Winter sowie im Sommer. Es gilt den Fellwechsel auch mit der richtigen Ernährung zu unterstützen, damit das Pferd im Winter gewärmt wird und im Sommer nicht an der Hitze leidet. Zudem lässt sich erkennen, ob das Tier an Wurm- oder sonstigen Hautkrankheiten leidet.
  • Pferdemüsli selber mischen: Mit ein wenig Sachverstand lässt sich ein ausgewogenes Pferdefutter selbst mischen. Das Pferdemüsli sollte dabei auf die Bedürfnisse des Tieres, den Gesundheitszustand und die Jahreszeit ausgelegt sein.
  • Heulage für Pferde: Bei der Pferdefütterung wird oft Heulage oder Silage verwendet. Der Unterschied ist, dass Heulage aus Heu gewonnen wird, Silage hingegen besteht aus jungem Gras. Die Heulage wird weiter getrocknet, gepresst und luftdicht verpackt. Unter Experten gehen die Meinungen auseinander, welches Futter sich besser zur Raufutterversorgung eignet.
  • Zusatzfutter: Pferde sollten in regelmäßigen Abständen den Tierarzt aufsuchen und genau wie bei Menschen kann es Mangelerscheinungen an Mineralien oder sonstigen Stoffen geben. In solchen Fällen sollte durch Futter gezielt an dem Mangel gearbeitet werden, damit keine Organschäden oder sonstige Nebenwirkungen entstehen.
  • Kraftfutter: Der Bedarf an Kraftfutter ist nicht für jedes Pferd gleich hoch, denn dieser ist vom Energieumsatz bedingt. Sportpferde haben einen höheren Bedarf als Tiere, die viel „Freizeit“ haben. Kraftfutter besteht in aller Regel aus einem Müsli aus Hafer, Gerste, Mais und Pellets, welche zusätzlich Vitamine und Mineralien liefern.

Nahrungsergänzung für Pferde

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Die Mischungen für das Pferdefutter setzen unterschiedliche Schwerpunkte, jedoch kann auch durch Nahrungsergänzungsprodukte Mangel an bestimmten Stoffen ausgeglichen werden.

Futter für Pferde

Quelle: Jyrki Salmi/ Wikipedia.org

  • Bierhefe: Bierhefe dient zur Aufbaunahrung für Fohlen und ältere Pferde. Zudem fördert es die Darmflora und stärkt die natürlichen Abwehrkräfte des Tieres.
  • Kräuter: Kräuter sind nicht nur für Menschen gut, auch Pferde können viele wertvolle Spurenelemente und Mineralien aus Kräutern gewinnen.
  • Mash: Mash ist ergänzendes Futter, welches eine leicht abführende Wirkung mit sich bringt. Das Futter besteht dabei Leinsamenschrot, Weizenkleie und Quetschhafer.
  • Magnesium: Zur Stärkung der Muskulatur sowie der Knochen des Pferdes kann Magnesium eine wertvolle Ergänzung sein.
  • Leinöl: Die Fütterung mit Leinensamen, Leisamenschrot oder Leinöl soll dem Pferd mit einem glänzenden Fell, gesunden Hufen sowie einer gesunden Darmflora dienlich sein. Die zugegebene Menge sollte sich in Grenzen halten, je nach Fall können 1-2 Esslöffel in das Futter beigemischt werden. Bei Durchfall sollte das Pferd nicht mit Leinöl gefüttert werden.
  • Biotin: Biotin für Pferde wird oft bei weichem Hufhorn oder einem geringem Hufwachstum dem Futter beigemischt. Die Meinungen unter Pferdehaltern weichen hierbei stark ab, die Einen haben gute Erfahrungen mit der Zugabe von Biotin gemacht und die Hufe haben sich gut entwickeln, Anderen konnten keine positiven Effekte feststellen. Daher sollte hier jeder Pferdehalter eigene Erfahrungen sammeln und die Entwicklung genau verfolgen.
  • Hafer: Hafer ist bei der Pferdenahrung kaum weg zu denken, denn es bietet viele Vorteile. So ist es für das Pferd leicht verdaulich, auch wenn es noch nicht geschrotet wurde. Andere Futtermittel, wie beispielsweise Mais oder Gerste können die Entstehung von Hufrehe (Entzündung der Klauenlederhaut) begünstigen. Zudem enthält Hafer viele wertvolle Zusatzstoffe, wie Eiweiß oder ungesättigte Fettsäuren.
  • Zink: Jedes ausgewachsene Pferd hat einen Zinkanteil von einigen Gramm im Körper. Diesen gilt es aufrecht zu erhalten, denn Zink stärkt das Immunsystem und macht das Tier widerstandsfähiger gegenüber Krankheiten. Auch die Leistungsbereitschaft und Regenerationsfähigkeit wird durch einen intakten Zinkhaushalt gestärkt.
  • Selen: Selen hilft Fohlen und ausgewachsenen Pferden, beim Zellschutz. Gerade bei Fohlen kann ein Selenmangel besonders negative Auswirkungen haben, das Wachstum kann darunter leiden und unterschiedliche Krankheiten treten vermehrt auf. Selen muss in manchen Gebieten stärker zugefüttert werden als in anderen, da das natürliche Vorkommen von Selen in der Nahrung je nach Region variiert.
  • Maisflocken: Maisflocken werden, wie der Name schon sagt, aus Mais gewonnen. Mais hat einen sehr hohen Stärkeanteil und liefert damit viel Energie. Genau wie bei Kraftfutter muss auch hier fallbezogen entschieden werden, ob und wie viele Maisflocken im Pferdefutter enthalten sein müssen. Wenn dem Pferd hohe Leistung abverlangt wird, es niedrigen Temperaturen ausgesetzt ist, kann ein höherer Anteil an Maisflocken Sinn machen.
  • Teufelskrallen: Teufelskralle ist ein Heilmittel aus der Natur und wirkt entzündungshemmend. Gerade bei Arthrose Erkrankungen kann ein Zusatz im Pferdefutter lindernde Wirkung haben. Damit das Heilmittel die volle Wirkung entfaltet ist eine längere Futterbeigabe von Teufelskralle notwendig. Vor einer Futterumstellung sollten jedoch auch Nebenwirkungen beobachtet werden.
  • Ingwer: Ingwer ist ein beliebtes Heilmittel, nicht nur bei Pferden. Die Wirkstoffe der Ingwerknolle haben eine schmerz- und entzündungshemmende Wirkung. So können bei Pferden beispielsweise die Symptome von Lahmheit überdeckt, jedoch nicht kuriert werden. Ebenfalls empfehlenswert ist der Einsatz von Ingwer bei Erkrankungen wie Hufrollenentzündung, Spat oder Kissing.
  • Schwarzkümmelöl: Die Zugabe von Schwarzkümmelöl im Pferdefutter kann die Entstehung von Pilzen und Bakterien einschränken. Es gibt zudem weitere Anwendungsgebiete: Schwarzkümmelöl kann Mücken fernhalten, ist der Fellpflege dienlich und zur Wundheilung eingesetzt werden. Auch der Gesundheit des Pferdes ist die Futterbeimischung förderlich, da Schwarzkümmelöl, in flüssiger oder in Pellets-Form, Vitamine und ungesättigte Fettsäuren enthält.

Anbieter von Pferdefutter

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Der Markt für Pferdefutter ist breit gestreut und es gibt eine große Zahl an regionalen und überregionalen Anbietern. Tendenziell sollten Sie der Umwelt zuliebe darauf achten, Futter für Tiere auszuwählen, welches keine zu langen Transportwege hinter sich hat.

Pferdefutter

Quelle: Sini Merikallio/ Wikipedia.org

Zu den größeren Anbietern von Pferdenahrung gehören die folgenden:

  • Mühldorfer: Das Angebotsspektrum von Mühldorfer Produkten reicht von fertigen Futtermischungen, bis hin zu einzelnen Ergänzungsfutterstoffen. Das Pferdefutter kann bei Zucht-, Freizeit- sowie Leistungs- und Sportpferden eingesetzt werden.
  • Kanne Fermentgetreide: Fermentgetreide der Firma Kanne ist ein Milchsäure-Gärungsprodukt, es trägt dazu bei, einen für das Pferd optimalen PH-Wert herzustellen. Die positiven Wirkungen reichen aber noch weiter und können dem Fell, der Darmflora, der Hufqualität und weiteren Bereichen zuträglich sein. Auch bei Parasitenbefall kann Fermentgetreide die Ausbreitung und Vermehrung von Darmparasiten hemmen.
  • Pavo: Futtermittel der Marke Pavo können für unterschiedliche Pferde verwendet werden. Das Sortiment besteht aus Produkten zur täglichen Versorgung von Tieren, speziellen Mischungen für Sportpferde, Kreationen für Stuten und Fohlen sowie Zusatzfuttermittel.
  • Marstall: Im Sortiment sind Mischungen für Tier in unterschiedlichen Lebenslagen (bspw. Sportpferde oder Zuchtpferde) erhältlich. So zählen Komplettmischungen, wie auch Ergänzungsprodukte zum breit gefächerten Angebot des Herstellers.
  • Eggersmann: Das Unternehmen kann über 35 Jahre Erfahrung in der Produktion von Pferdefutter vorweisen. Um eine hohe Qualität zu gewährleisten und auch beweisen zu können ist das Unternehmen seit 2003 nach GMP+ zertifiziert.
  • Josera: Neben Pferdefutter bietet der Hersteller für Tierfutter auch Produkte für Hunde sowie Katzen. Die Herstellung der Futtermittel findet in Deutschland statt und wird durch hauseigenen Labore überwacht.
  • Nösenberger: Seit mehr als 40 Jahren bietet Nösenberger Pferdefutter an. Das familiengeführte Unternehmen verzichtet bewusst auf genmanipulierten Futtermittel in der eigenen Produktion und setzt auf Vitamine und Mineralien in den eigenen Produkten.
  • Höveler: Bereits Anfang des 20 Jahrhunderts reichte Arnold Höveler die ersten Patente für die eigenen Produkte ein. Mittlerweile werden die Produkte u.a. vom Deutschen Olympischen Komitee für Reiterei (DOKR) genutzt.
  • Havens: Die Angebote aus dem Hause Havens werden zu 100% aus pflanzlichen Inhaltsstoffen angefertigt und bestehen aus mehr als 50 Zutaten. Die Verwender der Produkte sind neben privaten Tierhaltern auch das CHIO Aachen.
  • Agrobs: Die Agrobs GmbH stellt ihre Produkte vorwiegend aus Wiesengräsern und -kräutern des bayerischen Alpenvorlandes her. Seit Beginn der 90er Jahre wird der Betrieb, gemäß der Richtlinien des Naturland-Verbands, biologisch bewirtschaftet.
  • Iwest: Der Name IWEST steht für die Anfangsbuchstaben der Worte Information, Wissen, Ernährung, Systematik und Tiere. Neben der Herstellung von Futtermitteln ist das Unternehmen auch in anderen Gebieten aktiv, so werden Vorträge für Universitäten und Vereine gehalten.
  • Epona: Epona stellt Futter für Pferde ohne gentechnisch manipulierte Inhaltsstoffe an. Das Angebot besteht aus Futtermischungen sowie Ergänzungsmitteln, die anhand von wissenschaftlichen Erkenntnissen zusammengestellt werden.
  • Champ: Das Spektrum des Unternehmens Champ besteht aus drei Produktlinien: Champ Pferd Triumph, Wellness und Plus, je nach Beanspruchung des Pferdes. Mit dem Unternehmenssitz in Kiel richtet sich das Angebot in erster Linie an Tierhalter in Norddeutschland.
  • Deukavallo: Pferdefutter der Marke Deukavallo entstammt dem Unternehmen „Deutsche Tiernahrung Cremer GmbH & Co. KG“. Der Qualitätsanspruch des Unternehmens gilt nicht nur für das angebotene Pferdefutter sondern auch für weiteren Futtermittel des Unternehmens.

Die Produzenten für das Futter bieten dabei unterschiedliche Produkte an, es gibt komplette Futtermischungen oder nur Zusätze bzw. Nahrungsergänzung für das Tier.


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